Mut­ter­schutz

Neugeborenes

Arti­kel 10 des UN-Sozi­al­pak­tes ent­hält u.a. Vor­schrif­ten über den Mut­ter­schutz , mit denen er an Arti­kel 25 Abs. 2 der All­ge­mei­nen Erklä­rung der Men­schen­rech­te anknüpft.

Arti­kel 10 Nr. 2 des UN-Sozi­al­pak­tes betrifft den Schutz der Müt­ter vor allem im Arbeitsverhältnis.

Arti­kel 10
Die Ver­trags­staa­ten erken­nen an,

  1. dass Müt­ter wäh­rend einer ange­mes­se­nen Zeit vor und nach der Nie­der­kunft beson­de­ren Schutz genie­ßen sol­len. Wäh­rend die­ser Zeit sol­len berufs­tä­ti­ge Müt­ter bezahl­ten Urlaub oder Urlaub mit ange­mes­se­nen Leis­tun­gen aus der Sozia­len Sicher­heit erhalten;

Bezo­gen auf das deut­sche Recht ist inso­weit ist auf die Mut­ter­schutz­vor­schrif­ten u.a. des Mut­ter­schutz­ge­set­zes und die Vor­schrif­ten zur Mut­ter­schafts­hil­fe im Rah­men der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung hin­zu­wei­sen, sowie dar­auf, dass Zei­ten, in denen eine ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Beschäf­ti­gung oder Tätig­keit durch Schwan­ger­schaft oder Wochen­bett unter­bro­chen wor­den ist, bei der Ermitt­lung der anrech­nungs­fä­hi­gen Ver­si­che­rungs­jah­re unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung berück­sich­tigt werden.

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