Ange­mes­se­ner Lebensstandard

Bauernfamilie Abendessen

Arti­kel 11 des UN-Sozi­al­­pak­­tes gewähr­leis­tet einen ange­mes­se­nen Lebens­stan­dard (Art. 11 Abs. 1) sowie den Schutz vor Hun­ger (Art. 11 Abs. 2 des UN-Sozi­al­­pak­­tes). Die­se bei­den Absät­ze bil­de­ten im Ent­wurf der Men­schen­rechts­kom­mis­si­on zwei ver­schie­de­ne Arti­kel. Der Drit­te Aus­schuss der Gene­ral­ver­samm­lung ging aber zutref­fend davon aus, dass aus­rei­chen­de Ernäh­rung, Beklei­dung und Unter­brin­gung Bestandteile

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Aus­län­der

Russische Reisepässe

Arti­kel 2 Absatz 2 des UN-Sozi­al­­pak­­tes ver­bie­tet die Dis­kri­mi­nie­rung von Men­schen auf­grund bestimm­ter Merk­ma­le wie Ras­se, Geschlecht, Geburt o.ä. In Arti­kel 2 Absatz 2 des UN-Sozi­al­­pak­­tes wird die Staats­an­ge­hö­rig­keit nicht aus­drück­lich erwähnt, und sie ist nicht ohne wei­te­res in der “natio­na­len Her­kunft” ent­hal­ten; doch wird man davon aus­zu­ge­hen haben, dass sie beim “sons­ti­gen Status”

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Bil­dung

Kinder in der Schule

Arti­kel 13 des UN-Sozi­al­­pak­­tes erkennt ein Recht auf Bil­dung an, wie es in eini­gen Lan­des­ver­fas­sun­gen gewähr­leis­tet ist. Hin­sicht­lich der beruf­li­chen Bil­dung ist auch auf Arti­kel 12 des Grund­ge­set­zes hin­zu­wei­sen. Die­se wird von Arti­kel 13 des Pak­tes aller­dings nur inso­weit erfasst, als sie an Schu­len ver­mit­telt wird. Im übri­gen ist auf Artikel

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Der UN-Sozi­al­pakt im Überblick

Flagge der Vereinten Nationen

Der Inter­na­tio­na­le Pakt über wirt­schaft­li­che, sozia­le und kul­tu­rel­le Rech­te ist ein völ­ker­recht­lich bin­den­der Ver­trag, der neben der Prä­am­bel aus 31 Arti­kel besteht, die sich auf 5 Tei­le auf­glie­dern.   Teil I (Arti­kel 1)Alle Völ­ker haben das Recht auf Selbst­be­stim­mung. Nur auf die­ser Grund­la­ge kön­nen sich alle ande­ren Men­schen­rech­te ent­wi­ckeln.   Teil

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Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bot

Flagge der Vereinten Nationen

Arti­kel 2 Absatz 2 des UN-Sozi­al­­pak­­tes ver­bie­tet eine Dis­kri­mi­nie­rung wegen der Ras­se oder der Haut­far­be, des Geschlechts, der Spra­che der Reli­gi­on, der poli­ti­schen oder sons­ti­gen Welt­an­schau­ung, der natio­na­len oder sozia­len Her­kunft, des Ver­mö­gens, der Geburt oder des sons­ti­gen Sta­tus. Arti­kel 2 Absatz 2 des UN-Sozi­al­­pak­­tes ent­spricht fast wört­lich Arti­kel 2 Absatz 1 des UN-Zivil­­pak­­tes, aller­dings mit

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Ein­schrän­kung von Rechten

UN-Menschenrechtsrat

Arti­kel 4 des UN-Sozi­al­­pak­­tes ent­hält eine sehr all­ge­mein gefass­te Vor­be­halts­klau­sel, die bereits bei den Bera­tun­gen der Men­schen­rechts­kom­mis­si­on des Wir­t­­schafts- und Sozi­al­ra­tes ihre end­gül­ti­ge Fas­sung erhielt. Sowohl dort als auch bei der abschlie­ßen­den Erör­te­rung im Drit­ten Aus­schuss der Gene­ral­ver­samm­lung wur­de der Sinn die­ses Arti­kels dahin defi­niert, will­kür­li­che Beschrän­kun­gen der im UN-Sozi­al­­pakt erwähnten

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Ent­wick­lungs­län­der

Bauer in Äthopien

Arti­kel 2 des UN-Sozi­al­­pak­­tes ist eine der wich­tigs­ten Vor­schrif­ten des Pak­tes, denn erst aus ihm ergibt sich die vol­le Trag­wei­te der in Abschnitt III des UN-Sozi­al­­pak­­tes nie­der­ge­leg­ten wirt­schaft­li­chen, sozia­len und kul­tu­rel­len Rech­te. Aus Arti­kel 2 Absatz 1 des UN-Sozi­al­­pak­­tes ergibt sich, dass die Ver­trags­staa­ten sich nicht ver­pflich­ten, die im Pakt ent­hal­te­nen wirt­schaft­li­chen, sozialen

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Fami­lie

Familie

Arti­kel 10 des UN-Sozi­al­­pak­­tes ent­hält u.a. Vor­schrif­ten über den Schutz der Fami­lie. Er knüpft hier­mit an Arti­kel 25 Abs. 2 der All­ge­mei­nen Erklä­rung der Men­schen­rech­te an. Arti­kel 10 Nr. 1 des UN-Sozi­al­­pak­­tes sieht Schutz und Bei­stand für die Fami­lie vor und ent­spricht damit inhalt­lich dem in Arti­kel 23 Absät­ze 1 und 3 des UN-Zivilpaktes

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Gesund­heit

Blutdruckmessgerät

Arti­kel 12 des UN-Sozi­al­­pak­­tes gewähr­leis­tet das Recht auf Gesund­heit. Arti­kel 12 Absatz 1 des UN-Sozi­al­­pak­­tes beschreibt als Ziel das Anstre­ben eines Höchst­ma­ßes an kör­per­li­cher und geis­ti­ger Gesund­heit. Ein ver­gleich­ba­res “Recht auf Gesund­heit” fin­det sich bei den im Grund­ge­setz beschrie­be­nen Grund­rech­ten nicht expli­zit. Arti­kel 12 Absatz 2 des UN-Sozi­al­­pak­­tes kon­kre­ti­siert die zu treffenden

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Gewerk­schaf­ten: Koali­ti­ons­frei­heit und Streikrecht

DGB-Haus Köln

Arti­kel 8 des UN-Sozi­al­­pak­­tes betrifft das Koali­ti­ons­recht der Arbeit­neh­mer und die Rech­te der Gewerk­schaf­ten. Das Koali­ti­ons­recht der Arbeit­ge­ber und die Rech­te der Arbeit­ge­ber­ver­ei­ni­gun­gen sind im UN-Sozi­al­­pakt nicht gere­gelt. Absatz 3 ver­weist jedoch auf das Über­ein­kom­men 87 der Inter­na­tio­na­len Arbeits­or­ga­ni­sa­ti­on. Da dieses—von der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ratifizierte—Übereinkommen auch die Rech­te der Arbeit­ge­ber und ihrer

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Gleich­be­rech­ti­gung von Mann und Frau

Wahlplakat Frauen

Arti­kel 3 des UN-Sozi­al­­pak­­tes gewähr­leis­tet – wie auch der nahe­zu for­mu­lie­rungs­glei­che Arti­kel 3 des UN-Zivil­­pak­­tes – die Gleich­be­hand­lung von Mann und Frau bei der Aus­übung aller im UN-Sozi­al­­pakt aner­kann­ten Rech­te. Sie ergänzt das Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bot des Arti­kels 2 Absatz 2 des UN-Sozi­al­­pak­­tes und soll nach Auf­fas­sung ihrer Ver­fas­ser sicher­stel­len, dass den Frau­en auch die praktische

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Hun­ger

Die indische Hungersnot in der Provinz Madras

Arti­kel 11 Absatz 2 des UN-Sozi­al­­pak­­tes beschreibt das Recht, vor Hun­ger geschützt zu wer­den. Sie geht auf eine Anre­gung der FAO zurück und hat ins­be­son­de­re für die Ent­wick­lungs­län­der Bedeu­tung. Arti­kel 11 des UN-Sozi­al­­pak­­tes gewähr­leis­tet einen ange­mes­se­nen Lebens­stan­dard (Art. 11 Abs. 1) sowie den Schutz vor Hun­ger (Art. 11 Abs. 2 des UN-Sozialpaktes).

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Inner­staat­li­che Umsetzung

UN-Gebäude Wien

Arti­kel 2 des UN-Sozi­al­­pak­­tes ist eine der wich­tigs­ten Vor­schrif­ten des Pak­tes, denn erst aus ihm ergibt sich die vol­le Trag­wei­te der in Abschnitt III des UN-Sozi­al­­pak­­tes nie­der­ge­leg­ten wirt­schaft­li­chen, sozia­len und kul­tu­rel­len Rech­te. Aus Arti­kel 2 Absatz 1 des UN-Sozi­al­­pak­­tes ergibt sich, dass die Ver­trags­staa­ten sich nicht ver­pflich­ten, die im Pakt ent­hal­te­nen wirt­schaft­li­chen, sozialen

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Inter­na­tio­na­ler Menschenrechtskodex

UN-Menschenrechtsrat

Genau­so wie in dem Inter­na­tio­na­len Pakt über bür­ger­li­che und poli­ti­sche Rech­te sind in dem Inter­na­tio­na­len Pakt über wirt­schaft­li­che, sozia­le und kul­tu­rel­le Rech­te die in der All­ge­mei­nen Erklä­rung der Men­schen­rech­te fest­ge­hal­te­nen Grund­rech­te der Men­schen in eine rechts­ver­bind­li­che Form gebracht wor­den. Es ist kein Zufall, dass bei­de Pak­te am sel­ben Tag von

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Kin­der- und Jugendschutz

Kinderarbeit

Arti­kel 10 des UN-Sozi­al­­pak­­tes ent­hält Vor­schrif­ten u.a. über den Kin­­der- und Jugend­schutz. Hier­mit knüpft der UN-Sozi­al­­pakt an Arti­kel 25 Abs. 2 der All­ge­mei­nen Erklä­rung der Men­schen­rech­te an. Arti­kel 10 Nr. 3 des UN-Sozi­al­­pak­­tes ent­hält eine Rei­he von Grund­sät­zen, die dem Schutz und Bei­stand für Kin­der und Jugend­li­che die­nen. Dabei soll jede Diskriminierung,

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Kul­tur und Wissenschaft

Knowledge

Arti­kel 15 des UN-Sozi­al­­pak­­tes ent­hält eine Art kul­tu­rel­les Grund­recht mit Aus­strah­lun­gen nach ver­schie­de­nen Rich­tun­gen. Arti­kel 15 Absatz 1 des UN-Sozi­al­­pak­­tes betrifft einer­seits die Teil­ha­be am kul­tu­rel­len Leben und wis­sen­schaft­li­chen Fort­schritt, ande­rer­seits den Urhe­ber­schutz. Sie fin­det in Arti­kel 27 der All­ge­mei­nen Erklä­rung der Men­schen­rech­te einen Vor­läu­fer. Die Rechts­ord­nung der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land will

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Miss­brauchs­ver­bot

UN-Menschenrechtsrat

Arti­kel 5 des UN-Sozi­al­­pak­­tes wur­de unver­än­dert in der Fas­sung ange­nom­men, wel­che die Men­schen­rechts­kom­mis­si­on erar­bei­tet hat­te. Die­ser Arti­kel ent­hält zwei Grund­sät­ze zur Trag­wei­te des Pak­tes. Arti­kel 5 Absatz 1 des UN-Sozi­al­­pak­­tes ent­hält – wie auch die gleich­lau­ten­de Vor­schrift für den UN-Zivil­­pakt – den Grund­satz, dass sich nicht auf den Pakt beru­fen kann, wer die

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Mut­ter­schutz

Neugeborenes

Arti­kel 10 des UN-Sozi­al­­pak­­tes ent­hält u.a. Vor­schrif­ten über den Mut­ter­schutz , mit denen er an Arti­kel 25 Abs. 2 der All­ge­mei­nen Erklä­rung der Men­schen­rech­te anknüpft. Arti­kel 10 Nr. 2 des UN-Sozi­al­­pak­­tes betrifft den Schutz der Müt­ter vor allem im Arbeits­ver­hält­nis. Arti­kel 10Die Ver­trags­staa­ten erken­nen an, … dass Müt­ter wäh­rend einer ange­mes­se­nen Zeit vor

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Prä­am­bel

Human Rights Council

Der UN-Sozi­al­­pakt glie­dert sich, wie der Pakt über bür­ger­li­che und poli­ti­sche Rech­te, in eine Prä­am­bel und 5 Tei­le. Die Prä­am­bel ent­spricht fast wört­lich der des UN-Zivil­­pak­­tes. Sie hebt gewis­se grund­le­gen­de Wert­ent­schei­dun­gen her­vor und betont den engen Zusam­men­hang zwi­schen der Men­schen­wür­de und der frei­en Per­sön­lich­keit einer­seits und den wirt­schaft­li­chen, sozia­len und kulturellen

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Recht auf Arbeit

Arti­kel 6 des UN-Sozi­al­­pak­­tes betrifft das Recht auf Arbeit, das bereits in Arti­kel 23 Absatz 1 der All­ge­mei­nen Men­schen­rechts­er­klä­rung aner­kannt wur­de. Trotz der gewähl­ten For­mu­lie­rung begrün­det die­se Vor­schrift nicht etwa ein subjektives—privates oder öffentliches—Recht des ein­zel­nen, einen Arbeits­platz zu erhal­ten. Dahin­ge­hen­de For­mu­lie­rungs­vor­schlä­ge wur­den bei den Arbei­ten am Ent­wurf des UN-Sozi­al­­pak­­tes bereits von

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Schutz der Wirtschaftsquellen

Tagebau-Bagger

 Arti­kel 25 des UN-Sozi­al­­pak­­tes es spricht das das Recht aller Völ­ker auf Nut­zung ihrer natür­li­chen Reich­tü­mer und Mit­tel aus und knüpft damit an Arti­kel 1 des Pak­tes an; den Ent­wick­lungs­län­dern lag bei den Arbei­ten am UN-Sozi­al­­pakt dar­an, die­sen Grund­satz noch ein­mal klar her­aus­zu­stel­len. Der UN-Zivil­­pakt ent­hält in Art. 47 eine gleichlautende

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Selbst­be­stim­mungs­recht der Völker

Das Recht auf Selbst­be­stim­mung, das sich weder in der UN-Men­­schen­­rechts­er­­klä­­rung noch in der Euro­päi­schen Kon­ven­ti­on zum Schut­ze der Men­schen­rech­te und Grund­frei­hei­ten fin­det, ist, wie im UN-Zivil­­pakt, her­aus­ge­ho­ben und in einem beson­de­ren Teil den übri­gen im Pakt behan­del­ten Rech­ten vor­an­ge­stellt. Der Grund­satz des Selbst­be­stim­mungs­rechts soll den Völ­kern, deren natio­na­le Gemein­schaft durch

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Sozia­le Sicherheit

Berlin, Bettelnder Kriegsinvalide

In Arti­kel 9 des UN-Sozi­al­­pak­­tes wird das Recht eines jeden auf sozia­le Sicher­heit aner­kannt und zugleich klar­ge­stellt, dass unter die­sen Begriff auch die Sozi­al­ver­si­che­rung fällt. Durch Arti­kel 9 des UN-Sozi­al­­pak­­tes erhält nie­mand ein sub­jek­ti­ves Recht auf Auf­nah­me in irgend­ei­nen Zweig der Sozi­al­ver­si­che­rung. Es wird nicht ein­mal eine völ­ker­recht­li­che Ver­pflich­tung geschaf­fen, die sozia­le Sicherung

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